In seiner 108. Ausgabe kommt er in neuem Design, welches schon zu kontroversen Meinungsäußerungen geführt hat. In Deutschland kann man sich den Zeitpunkt bei Syntropia bestellen, schonmal reinlesen kann man auf der Webseite.
Ein kleiner Text sei an dieser Stelle besonders erwähnt, da er zeigt, was möglich ist, wenn ein Staat sich von der Schuldenfalle verabschiedet:
Schuldenkrise: ein Land hat es geschafft – und niemand soll es wissen
Auszüge:
Die Situation von Ecuador war dramatisch, als es im November 2008 als erstes Land die Legitimität seiner Schulden offiziell überprüfte. Gefunden wurden Hunderte von Verstössen gegen ecuadorianisches, amerikanisches und internationales Recht.
Aber: Im Juni 2009 erreichte Ecuador mit 91 Prozent seiner Gläubiger eine Übereinkunft, nach der es seine Schulden mit 65 Prozent Einschlag zurückkauft.
Hier gibts die Seite mit dem Beitrag im Zeitpunkt 108 als PDF.
Endlich ein Autor, der zu schreiben wagt, was wohl viele denken. Er geht hart ins Gericht mit den Verquickungen zwischen Politik, Wirtschaft und Medien, mit der mangelnden Ethik in unserer Gesellschaft und der mangelnden Demokratie in unserem real-politischen System. Norbert Klaus scheint ohne politische Farbe. Er scheint sich bewusst, dass sein Buch Widerstände auslösen könnte und verschiedene gesellschaftliche Gruppen ihn unglaubwürdig, lächerlich oder politisch unkorrekt hinstellen wollen könnten. Schon im Vorwort stellt er klar, dass er weder politisch links noch rechts steht und eben “einfach ein besorgter Bürger” sei. Seine teils sarkastische Art trägt keineswegs zur Überzeichnung bei, sondern lässt den Leser die Umstände die den Bürger in Rage bringen könnten, noch mit einem gewissen Witz verdauen. Vielleicht kann dieses Buch für viele Leser (es ist bei Heyne erschienen – danke für den verlegerischen Mut!) ein Anstoss sein, den Mund öfters weit aufzumachen und unmenschliche oder unsoziale Umstände in ihrem Umfeld und unserer Gesellschaft nicht länger zu akzeptieren. Lesen!







