Archive for Januar, 2011

Dioxin in der Milch? Bio ausverkauft!


2011
01.31

Offensichtlich vertrauen die „Verbraucher“ (aus gutem Grund!) trotz aller Beteuerungen nicht darauf, dass „herkömmliche Milch“ keine Belastungen aufweisen würde… Jedenfalls waren bei meinem letzten Besuch in einem Darmstädter Supermarkt die Regale mit der Biomilch komplett leergefegt. Die „faire“ Milch (nicht-BIO) war noch reichlich vorhanden (ich habe auch keine davon genommen und bin lieber ohne geblieben).
Zu hoffen ist, dass der Dioxin-Skandal die menschen in Deutschland ein bischen wachgerüttelt hat… Billig ist eben nicht gleich gut, und schon lange nicht gleich ethisch vertretbar. Die Massentierhaltung in Deutschland (und anderen EU-Statten) an sich ist schon ein Skandal. Tierschutz und artgerechte Haltung werden mit Füssen getreten und das sogar vielfach noch subventioniert.
Wir brauchen sicher eine Abstimmung am Regal und wir brauchen sicher eine andere Subventionspolitik (v.a. seitens der EU) die Bio-Produkte, artgerechte Haltung und kleine betriebe fördert, die großen Massentierhaltungen mindestens nicht mehr unterstützt, besser noch aber verbietet.
Das wird nicht ganz einfach werden, da man ja von Brüssel aus in der Vergangenheit alle weichen Richtung billiger Massenproduktion gestellt hat. Die Subventionen haben aber über die Misere hierzulande auch noch viele negative Effekte auf die Agrarwirtschaften anderer Staaten (zumeist sog. Dritt-Welt-Staaten), die vor Ort die Nahrungsmittel nicht so billig produzieren können, wie die Import-Artikel aus der EU.
So bleibt zu hoffen, dass die Menschen in Europa sich auf gute Nahrungsmittel und deren nachhaltige Produktionsweisen und einen ethisch vertretbaren Umgang mit Tieren, besinnen so dass mittelfristig diese furchtbare, Tier-KZ-artige, Massentierhaltung verschwindet.

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Nächstes Treffen des IPPH für das Regionalgeld am 27.02.


2011
01.31

Es wird ein Folge-Treffen geben, hoffentlich mit mehr Teilnehmern als letzten Sonntag… Wieder im Kennedy-Haus (Kasinostrasse Ecke Rheinstrasse). Leider war in der FAZ vom Montag 24.01. als nächstes Treffen der 23.01. genannt – daher an dieser Stele auch nochmal der Hinweis auf das nächste Treffen am 27.02.

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Der Heiner-Taler der Einhorn-Apotheke


2011
01.28

Soeben wurde ich auf die Existenz des Heiner-Talers, eines Prämiensystems der Einhorn-Apotheke Darmstadt hingewiesen (http://www.einhorn-apotheke.de). Die Existenz dieses Talers, stellt in Frage, ob eine umlaufgesicherte Regionalwährung auf Basis von Arbeitswertscheinen ebenfalls den Namen „Heiner“ tragen sollte, da dann ggf. Verwechslungsgefahr bestünde. Mindestens müsste die Regionalwährung dann „Heiner-Arbeitswertschein“ o.ä. heißen um eine deutliche Abgrenzung vom „Heiner-Taler“ zu gewährleisten. Bestimmt gibt es auch noch andere Ideen für eine Namensgebung für die kommende Regionalwährung (sofern sie denn kommt…)..

Sieben Brötchen für zwei Heiner – FAZ vom 24.01.


2011
01.25

Die FAZ schreibt:
Noch hat Alex Beckmann keine Antwort auf seinen offenen Brief an den Oberbürgermeister und die Stadtverordneten bekommen. Dabei hat der Geschäftsführer des Darmstädter Synergia-Verlages den Zeitpunkt für seinen „Aufruf zur Einführung einer Lokalwährung“ nicht schlecht gewählt: Die Krise des Euro und der Staatsfinanzen ist ja noch keineswegs überwunden, und die Kommunalwahl in Hessen steht vor der Tür. Warum also nicht über die Einführung eines „Heiner“ als lokale Ergänzung des Euro diskutieren und die Chancen, durch eine solche Regionalwährung die südhessische Wirtschaft zu stärken und die öffentlichen Haushalte zu sanieren?
….
http://www.faz.net/.

Zur Regionalwährung für Darmstadt…


2011
01.23

Einige Wochen nach meinem Aufruf, hat sich von „offizieller“ Seite der Adressaten meines Briefes bei der Stadtverwaltung niemand zurückgemeldet.
(Der Aufruf ist hier zu lesen)
Dafür haben einige Pressevertreter telefonisch oder persönlich Kontakt aufgenommen, was bislang aber nicht zu Publikationen geführt hat, die ich wahrgenommen hätte.
Heute war ich dann bei der Tagung der Arbeitsgruppe Regionalgeld des IPPH (www.ipph-darmstadt.de. Eine Kleingruppe verschiedenster Menschen unterschiedlicher Gesellschaftsbereiche diskutierte angeregt die Möglichkeiten die mit der Einführung eines regionalen Gutscheinsystems verbunden sind. Als Beispiel wurde der Regio (www.der-regio.de) angeführt, der im bayrischen Oberland schon nahezu 200 Mitglieder hat (leider aber auch nur 14.000 Einheiten im Umlauf befindlich sind). Die Arbeitsgruppe sieht jedenfalls gute Chancen ein regionales Tauschmittel (umlaufgesichert) einzuführen, auch wenn über die genaue Art und Variante dessen noch weitgehend Unklarheit herrscht. Jetzt gilt es wohl zunächst in der regionalen Wirtschaft und Politik zunächst das Bewusstsein über Geldkreisläufe, Währungen und deren Stabilitätskriterien zu erwecken und möglichst viele Menschen und Institutionen für die Idee zu begeistern… Ein Anfang..