Ein neuer Teich

2011
05.14

Zunächst wurde ca. 1,40m tief ausgegraben. Unter die Teichfolie wurde zunächst eine Polsterschicht angebracht auf die die Teichfolie gefaltet ausgebreitet und ins Loch angedrückt wurde. Das hereinlaufende Wasser drückt die Folie ganz in das Loch und auch an den Rändern gegen die Wände. An den Steilufern haben wir einen aufgeschnittenen Jutesack angebracht und diesen mit Steinen beschwert und mit etwas Erde bestreut, so dass es dort auch zu Wachstum kommen kann. Die Folienränder wurden am Ufer mit schweren Steinen belegt, außen beschnitten und der umgebende Kies angehäufelt. Verschiedene Arten von Erde und Sand, sowie etwas Lehm sind im Uferbereich eingebracht und Formen Teilweise das Ufer im Übergang zu den Steinen. Die Kräuterspirale auf der hinteren Seite kann sich teilweise durch die Kapillar-Wirkung des Jutesackes und der Erde mit Wasser versorgen.

Darmstadt im Zweilicht seiner Randkulturen

2011
05.03

Ich freue mich sehr über unser neues Buch, dass sich mit “Subkulturen” und “Randgruppen” in Darmstadt beschäftigt (z.B. Stöckelschuhtägerinnen, Kleingärtner, alternative Fußballfans oder Gruftis, Griechen oder Bauwagenplätzler). Die Lesereise durch Darmstadt ist im Lilien-Fan-Projekt gut besucht gestartet und das Darmstädter Echo hat einen Artikel über diese erste Lesung in seiner Samstags-Ausgabe gebracht. Die Internetseite zum Buch www.darmkulturen.de wird ständig aktualisiert – dort gibt es auch Fotos von den Lesungen. Jetzt sind wir voller Hoffnung, dass die Darmstädter Buchhändler diese Publikation auch unterstützen und nebst Plakat in ihren Läden ausstellen.

Regionalwährung in Darmstadt – wie gehts weiter?

2011
04.20

Der IPPH will sich nun definitiv dem Regio anschließen.
Ich zitiere aus dem Protokoll des letzten Treffens (27. März) des Arbeitskreises Regionalgeld:
Beschluss: Es wurde beschlossen, dass der Arbeitskreis Regionalgeld des IPPh sich dem REGIO e.V. anschließt und in Darmstadt und Umgebung den REGIO einführt.
Acht Anwesende sind dem REGIO e.V. sogleich beigetreten, darunter zwei Unternehmen. Damit sind jetzt 7 Privatpersonen und 3 Unternehmen aus Darmstadt und Umgebung Mitglieder im REGIO e.V..

Dies kann ich aus verschiedenen Gründen nicht gut heißen. Eine über-regionale Ausdehnung einer regionalen Währung kann leicht genau die Vorteile, die Regionalität (u.a. durch kurze Wege und persönlichen Kontakt) bietet, wieder zunichte machen. Zudem entwickelt sich ein Regionalgeld auf diese Weise zur überregionalen “Parallel-Währung”. (Dies scheint übrigens auch der Regiogeld e.V. anzustreben)
Mit derzeit (laut Vereinsangaben des Regio e.V. auf dessen Webseite, Stand 19.04.2011) 18.900 Regios auf 183 Regio-Partnern (Akzeptanzstellen), sind etwas mehr als 100 Regios je “Geschäfts-Teilnehmer” in Umlauf. Das erscheint mir deutlich zu wenig um zu relevanten Umsatzanteilen zu kommen. Weiterlesen »

ein paar hübsche Fachwerkhäuser im Elsass

2011
04.19

fanden wir sehr inspirierend… diese Altstädte sind sehr schön gestaltet und die Häuser sorgen für angenehme Atmosphäre. Kompliment an die Franzosen für ihre lieblich gepflegten Baudenkmäler.

Gespräche über eine Regionalwährung für Darmstadt

2011
03.09

In den letzten Tagen habe ich mit einer Menge menschen, vielen auch Selbstständigen und Unternehmern über Regionalwährung, Zins und Umlaufsicherung, Euro- und Waren/Leistungs-deckung und über vieles mehr was Geld anbelangt gesprochen. Mir ist aufgefallen, dass viele sich das Regionalgeld schwer vorstellen können. Es gibt dabei aber eben auch viele Fragen die bei der näheren Überlegung auftauchen. Solche Fragen und meine Antwort dazu, habe ich im folgenden mal aufgeschrieben.

Wie ist der Wertschein gedeckt? Und wie soll er überhaupt in Umlauf kommen?
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Üblicherweise tritt ein Verein, oder eine Genossenschaft als Träger und Emittent auf. In diesem “Rechtsorgan” können Unternehmen und Privatleute Mitglied werden und Mitverantwortung bei der Deckung des Geldes nehmen. Das Regionalgeld kann beim Träger und u.U. auch an den Akzeptanz-Stellen für Euro eingetauscht werden. Die Euro werden zur Deckung und zum Rücktausch hinterlegt. Unternehmen die Verantwortung durch Rücktauschzusicherung oder Warenlieferung übernehmen, könnten die Wertscheine z.B. auch ausgeben um Waren oder Dienstleistungen von regionalen Anbietern zu beziehen, oder Personal (teilweise) damit entlohnen.
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